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Käsefondue – Zubereitung, Käsesorten, Herkunft

03.11.25

Käsefondue: Zwischen Legende und Herkunft 

Viele Geschichten ranken sich um die Ursprünge des Käsefondues. Von der Außenwelt abgeschnittene Hirten in den Alpen sollen es erfunden haben, als sie mit dem wenigen herumexperimentierten, was ihnen an Nahrungsmitteln zur Verfügung stand: Brot, Käse und ein Schluck Wein. Anderen Überlieferungen zufolge sollen sich Mönche dieses Rezept in der Fastenzeit ausgedacht haben. Weil sie keine feste Nahrung zu sich nehmen durften, sei ihnen die Idee des geschmolzenen Käses gekommen. Mit diesem konnten sie ihren knurrenden Magen verstummen lassen, ohne gegen ihre Fastenregeln zu verstoßen.

Aber ob nun eine dieser Geschichten oder doch eine ganz andere Geschichte hinter dem Käse-Fondue stecken mag und ob die Speise nun aus der Schweiz oder doch aus Frankreich kommt: Unzweifelhaft ist, mit wie viel Freude und Genuss sie bis heute Menschen verschafft: sich um einen auf einem Rechaud stehenden Caquelon versammeln, um gemeinsam eine so gemütliche wie köstliche Mahlzeit zu genießen. Käsefondue wird nämlich nicht bloß verspeist. Es wird zelebriert.

Käsefondue Tessin

Der Begriff Fondue kommt vom französischen „fondre“ und bedeutet „geschmolzen“. Entsprechend gilt es zu Beginn, den Käse zu schmelzen. Der Keramiktopf des Käsefondues Tessin von Schulte-Ufer hält nicht nur die hohen Temperaturen aus, die Sie zum Schmelzen der Käsemasse benötigen. Damit dies bei Bedarf möglichst schnell geht, können Sie den besonders robusten und hochwertigen Keramiktopf aus weißem Ton auch auf den Glaskeramik-, Gas- oder Elektroherd stellen. Und dank seiner guten Wärmeverteilung zieht die Hitze bis in die Seitenwände – das ist wichtig, damit der Käse an den Rändern nicht erkaltet und fest wird.

Unser Tipp: Käse-Fondue Tessin

  • besonders robuster Keramiktopf aus weißem Ton
  • hochwertiges lackiertes Rechaud 
  • inkl. Wärmeleitscheibe - verhindert punktuelles Anbrennen der Käsemasse
  • Fonduetopf zum Vorheizen auf dem Herd geeignet  
  • 6 Einlegegabeln (3-zinkig) aus rostfreiem Edelstahl
  • mit Sicherheitspastenbrenner Fireball
  • geeignet für Glaskeramik-, Gas- und Elektro-Kochfelder

Welcher Käse fürs Käsefondue?

Welche Käsesorte Sie verwenden, hängt ganz an Ihren persönlichen geschmacklichen Vorlieben ab. In der Schweiz vor allem verbreitet sind beispielsweise Appenzeller, Greyerzer, Raclettekäse oder Vacherin. In Frankreich werden eher Beaufort, Comté oder Emmentaler bevorzugt. Aber auch verschiedene Käsesorten zu mischen, ist gang und gäbe. Hören Sie also in sich hinein und probieren Sie ruhig aus, was Ihnen am besten schmeckt. Zwei Tipps: Verwenden Sie am besten eher junge Käsesorten, die also nur wenige Monate gereift sind. Länger gereifte Sorten weisen nämlich schlechtere Schmelzeigenschaften auf. Wenn Sie verschiedene Käsesorten mischen, sollten außerdem alle Sorten in etwa gleich alt sein, denn dadurch schmelzen sie ungefähr gleichzeitig und können sich auch besser verbinden.

Käsefondue Zubereitung: Tipps und kreative Varianten

Hinzugefügt wird traditionell Weißwein – nicht nur wegen des enthaltenen Alkohols, sondern auch, um das Fondue dünnflüssiger zu machen. Damit auch harter Käse gut schmilzt, sollten Sie einen säurebetonten Weißwein wählen und eventuell etwas Zitronensaft hinzugeben. Es gibt aber auch Varianten, die Sekt, Bier oder Whisky verwenden. Ein Großteil des Alkohols verflüchtigt sich durch das Erhitzen. Wenn Sie aber ganz auf Alkohol verzichten möchten, können Sie beispielsweise auf leckere Brühe oder säuerliche Fruchtsäfte wie zum Beispiel Apfelsaft verwenden. Auch hier sind Ihren kulinarischen Experimenten kaum Grenzen gesetzt.

Weiteren Geschmack erhält die Mixtur je nach Käsefondue Rezept durch Knoblauch, Kirschwasser, Pfeffer, Muskatnuss oder andere Gewürze und Kräuter. Damit sich Fett und Flüssigkeit nicht absetzen und das Fondue möglichst cremig wird, ist es üblich, Stärke hinzuzufügen – die meisten Rezepte empfehlen Maisstärke, aber möglich sind auch Kartoffelstärke oder Reisstärke. Wichtig ist aber vor allem, das Käsefondue beständig langsam umzurühren. Dadurch erst verbindet sich der Käse mit dem Wein zu einer schönen sämigen Masse. Auch lästige Klümpchen verschwinden. 

Was immer Sie nun in Ihrem Keramiktopf, dem sogenannten Caquelon, zusammenbrauen und dann über die Flamme setzen: Zum Essen gruppiert man sich in geselliger Runde um das kleine Feuer. Der Tisch ist hierbei gedeckt mit geschnittenem oder gerupftem Brot – zumeist Weißbrot. Auch hier sollten Sie auf Details achten. Damit Sie das Brot besser aufspießen und in den geschmolzenen Käse halten können, sollte das Brotstück im besten Fall ein Stück Kruste umfassen. Auch sollte es nicht allzu frisch und damit weich, sondern von festerer Konsistenz sein. Das aufgegabelte Brot ziehen Sie nun in kreisenden Bewegungen durch die Käsemasse, bis es mit Käse überzogen ist.

Käsefondue Tessin am Tisch

Käsefondue Beilagen und clevere Tipps

Traditionell wird im Käsefondue ausschließlich Brot in die Käsemasse getaucht. Aber warum sollte man sich daran halten, wenn es ebenso schmackhaft ist, das Angebot durch vorgegartes Gemüse wie Kartoffeln oder andere Speisen zu erweitern? Erlaubt ist alles, was mit Käse schmeckt und auf die Gabel passt (das Käse-Fondue Tessin umfasst sechs dreizinkige Einlegegabeln aus rostfreiem Edelstahl). Aufpassen muss man oftmals, dass es durch die Flamme unter dem Topf nicht zum punktuellen Anbrennen der Käsemasse kommt. Um dies zu vermeiden, umfasst das Käse-Fondue-Set Tessin von Schulte-Ufer eine Wärmeleitscheibe. Diese verteilt die Hitze der Flamme gleichmäßig. Und Sie können sich ganz auf den Genuss Ihres Käsefondues konzentrieren.

Traditionellerweise gibt es keine Beilagen zum Käsefondue. Aber was spricht dagegen, etwas Salat, Gemüse oder Obst aufzutischen? Oder rohen Schinken? Als Getränk wird üblicherweise trockener Weißwein gereicht, dazu gerne auch etwas Kirschwasser. Angeblich damit das Käsefondue nicht zu schwer im Magen liegt. Aber wenn Sie das Kirschwasser deswegen trinken, sollten Sie es lassen. Das klappt nämlich nicht. Als besondere Delikatesse gilt die Käsekruste, die sich mit der Zeit am Boden des Caquelons bildet. Diese wird üblicherweise zum großen Finale vom Boden geschabt und verspeist. Einige Käsefondue Rezepte schlagen auch vor, den letzten Rest des im Topf verbliebenen geschmolzenen Käses mit Eigelb und Anisschnaps zu vermengen und anschließend zu genießen.

Gemeinsam um ein kleines Feuer sitzen, gemeinsam Essen zubereiten und gemeinsam Freude haben – dafür steht das Käsefondue Tessin von Schulte-Ufer.


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